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am 07.06.2017

Die SPD-Landtagsfraktion mit Experten im Gespräch zur Bekämpfung von  Kinderarmut.

Auf Einladung des Arbeitskreises Soziales und Integration der SPD-Landtagsfraktion diskutierten Expertinnen und Experten Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut. Außer den SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Wölfle, Rainer Hinderer und Andreas Kenner nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Caritas, Diakonie, Landesfamilienrat und weiteren Verbänden am Gespräch teil.

„Obwohl wir in einem der wohlhabendsten Bundesländer Deutschlands leben, ist Kinderarmut auch bei uns ein drängendes Thema. Es ist unsere Verantwortung gegenüber den Kindern, hier aktiv zu werden. Kein Kind in diesem Land soll in Armut aufwachsen müssen“, betonte Rainer Hinderer die Wichtigkeit des Themas.

Während des zweistündigen Gesprächs wurden verschiedene politische Maßnahmen zur effektiven Bekämpfung von Kinderarmut diskutiert. Die Fachleute stellten klar, dass Kinder alleinerziehender Mütter und Väter von einem deutlich höheren Armutsrisiko betroffen sind. Alleinerziehenden Eltern kämen flexiblere Arbeitsbedingungen und gute Kinderbetreuung in besonderem Maße zugute. Hier gelte es, die Arbeit der vergangenen Legislaturperiode fortzuführen und die Betreuungsangebote weiter auszubauen. „In Heilbronn sind wir mit dem gebührenfreien Kindergarten Vorreiter in der Republik. Wir wollen aber eine gebührenfreie Bildung – von der Kita bis zum Meister oder Master. Dass muss in einem Land wie Baden-Württemberg der Maßstab sein“, so der Abgeordnete Rainer Hinderer.

 

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am 07.06.2017

Rainer Hinderer MdL: „Gemeinschaftsschulen sind ein Erfolgsmodell – dies zeigt sich an der Eichbottschule in Leingarten.“

Für ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der 5., 6. und 7. Klasse besuchte Rainer Hinderer die Gemeinschaftsschule Leingarten. „Ich bin begeistert, was mir die Expertinnen und Experten in eigener Sache mit auf den Weg gegeben haben.“, betont der Landtagsabgeordnete nach  dem Gespräch und freut sich, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Schulart konstruktiv und hoch engagiert begleiten.

Gerade das Lern- und Arbeitsklima ist bei jedem Besuch einer Gemeinschaftsschule etwas ganz besonderes für den Abgeordneten. An „Meeting Points“, an denen Gruppen- und Partneraufgaben gelöst werden, kommen die Schülerinnen und Schüler ins Gespräch, können in ihrer Lernzeit aber auch eigene Wege gehen und sich ihren Lernplatz individuell suchen. So kann es vorkommen, dass auch mal auf dem Boden oder unter dem Tisch gelernt wird.

Detailliert erklären Helen, Tom, Susanne, Pascal und Laura stellvertretend für Ihre Mitschüler wie während der Lernzeit in unterschiedlichen Niveaus gelernt wird. Vom Grundniveau, über das mittlere Niveau, bis zum erweiterten Niveau, lernt jeder Schüler entsprechend seinem derzeitigen Stand. Ergänzend berichten Luana und Silas von den Checkpoints, an denen man die Lösungen der Aufgaben abgleichen kann. Lucca erklärt Rainer Hinderer das „Eich-Book“, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihren Schulalltag bestreiten.

Überzeugt vom Konzept der Gemeinschaftsschule zeigt sich auch der Leiter der Eichbottschule, Andreas Heitlinger. „Mit den Lernentwicklungsgesprächen erhalten die Eltern und Schüler regelmäßig einen detaillierten Bericht, wie ihre Kinder sich im Stoff und der Schule zurechtfinden. Bei uns fällt niemand durch das Raster.“ Die Schule sei im Ort und der Umgebung gut angenommen worden. David Ritschel, Gymnasiallehrer an der Eichbottschule, betont, dass er sich nach dem Referendariat bewusst für eine Gemeinschaftsschule entschieden habe. Ergänzend stellt Rainer Hinderer klar, dass die SPD-Landtagsfraktion zu ihrer Aussage steht, an Gemeinschaftsschulen, bei denen eine gymnasiale Oberstufe sinnvoll ist, die Schulen bei der Einrichtung zu unterstützen. Er fordert von den Regierungsfraktionen, dass sie die Gemeinschaftsschulen nicht im Regen stehen lassen dürfen. Für die Eichbottgemeinschaftschule sei eine gymnasiale Oberstufe sicher reizvoll, jedoch mit Blick auf den tatsächlichen Bedarf und die Nähe zu zahlreichen Gymnasien unrealistisch. „Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Schüler gut vorbereitet werden und frühzeitig Kooperationen mit geeigneten Gymnasien angebahnt werden“, so Hinderer.

 

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am 28.04.2017

Die Haltung der SPD zum Gesetzentwurf der Landesregierung, internationale Studiengebühren in Baden-Württemberg einführen zu wollen, ist eindeutig, wie Rainer Hinderer bestätigt: „Internationale Studiengebühren sind weder sozialverträglich noch nachhaltig. Die geplante Einführung von Studiengebühren für internationale Studierende ist definitiv der falsche Weg, angebliche Haushaltslöcher im Hochschul- und Kulturressort zu stopfen.“

Nächste Woche, am 3. Mai, wird der Gesetzesentwurf zur Einführung von internationalen Studiengebühren abschließend im Landtag beraten und dann mit den Stimmen der Regierungsfraktionen aus Bündnis 90/Die Grünen und CDU verabschiedet werden. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) begründet dieses Gesetz mit der Notwendigkeit zusätzliche Einnahmen im Landeshaushalt akquirieren zu müssen, um so angeblich notwendige Einsparungen im Haushalt des Wissenschafts- und Kulturressorts umgehen zu können. Diese Argumentation ist für Rainer Hinderer angesichts einer vollen Landeskasse nicht nachvollziehbar: „Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2016 einen Überschuss von 3,5 Mrd. Euro erwirtschaftet, zudem befinden sich eine weitere Mrd. an Überschüssen aus den Vorjahren sowie rund 500 Mio. Euro Rücklagen in der Landesschatulle.“ Er versteht nicht, warum ausgerechnet so ein reiches Bundesland wie Baden-Württemberg hier mit schlechtem Beispiel vorangehen will und fordert die Zurücknahme des Gesetzentwurfes.

Die SPD lehnt die Einführung der internationalen Studiengebühren grundsätzlich ab.  Alle Studierwilligen sollen auch in Zukunft in Baden-Württemberg gleiche Chancen auf eine akademische Ausbildung haben. Internationale Studiengebühren erwecken nicht den Eindruck von großer Gastfreundlichkeit. Sie bedeuten eine Diskriminierung im Bildungswesen und stehen im eklatanten Widerspruch zur Förderung der kulturellen Vielfalt und der Bildungsgerechtigkeit. Hochschulen und akademische Ausbildung leben von der Vielfalt ihrer Studierenden. Gerade in Zeiten wie diesen sollte das gebührenfreie Studium für internationale Studierende auch ein wichtiges Zeichen für die Weltoffenheit der baden-württembergischen Gesellschaft sein.

Der Heilbronner Abgeordnete Rainer Hinderer begrüßt ausdrücklich die Demonstrationen der Verfassten Studierendenschaften am 29. April 2017 in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz und Stuttgart.

 

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am 07.04.2017

Rainer Hinderer: „Auch in einzelnen Gemeinden im Raum Heilbronn braucht es mehr Hausärzte.“

Nach der Vorstellung des 10 Punkte umfassenden Maßnahmenpakets zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg, hat der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Heilbronner Abgeordnete, Rainer Hinderer, klargestellt: „Der Hausärztemangel trifft nicht nur ländliche Gebiete im Schwarzwald und in anderen Teilen des Landes. Auch in der Region Heilbronn gibt es einzelne Gemeinden, in denen Hausärzte mit einer finanziellen Förderung durch die Kassenärztliche Vereinigung zur Niederlassung bewegt werden sollen.“

Dass die Probleme nicht allein durch finanzielle Anreize gelöst werden, ist für die SPD-Landtagsfraktion klar. „Mit dem Landärzteprogramm hat sich die ehemalige Sozialministerin Katrin Altpeter schon 2012 für die Versorgung ländlicher Gebiete mit ausreichend Hausärzten eingesetzt. Wir haben festgestellt, dass es mehr Bedarf, als finanzielle Anreize.“  Im 10-Punkte-Plan setzt sich die SPD-Fraktion deshalb nicht nur für eine Erhöhung der Anzahl der Studienplätze und eine Gleichstellung der Allgemeinmedizin in der Wissenschaft gegenüber den klassischen Fachgebieten ein, sondern betont, dass auch andere Praxismodelle für die Zukunft gestärkt werden müssen. „Die klassische Einzelpraxis wird immer weiter abnehmen. Wir müssen dafür sorgen, dass Praxisgemeinschaften, Zweigpraxen und Berufsausübungsgemeinschaften leichter möglich werden.“ Hier können auch die Kommunen einiges tun. Durch die Bereitstellung von Ärztehäusern und einer guten Kinderbetreuung, kann der ländliche Raum besonders für junge Medizinerinnen und Mediziner, wieder eine attraktive Arbeitsumgebung werden.

Ärztinnen und Ärzte, die sich für eine Niederlassung im Raum Heilbronn und eine Förderung durch die Kassenärztliche Vereinigung interessieren, sollten sich bei der KV in Stuttgart informieren.

Den gesamten 10-Punkte-Plan und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der SPD-Landtagsfraktion (http://www.spd.landtag-bw.de/index.php?mid=10&docid=6119).

 

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am 03.04.2017

Bereits nach der Landtagswahl 2011 hat mich (Philipp Mayer) interessiert, was der damals gerade frisch gewählte Abgeordnete Rainer Hinderer nun so machen wird, wie die Abläufe und Strukturen sind, wie sich die Tage gestalten, wenn man im Landtag ist. Nun bin ich seit 2015 Vikar der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, also in der Ausbildung zum Pfarrer, die nach dem Studium ansteht. Kurz vor dem Abschluss dieser Ausbildung steht ein Abschnitt, bei dem man mal etwas anderes machen soll. Es darf nur nicht zu nah am pfarramtlichen Alltag sein, soll den Blick nochmal aufmachen. Acht Wochen Hospitation, Zeit um mal reinzuschauen, einiges mitzumachen. Zeit um Eindrücke zu sammeln, produktiv dabei zu sein und um ein Thema zu beleuchten, das mich schon lange begleitet. „Kirche und Politik“ oder auch die Politikfähigkeit der Kirche. Immerhin ist jeder Christ auch ein Bürger und steht von beiden Ausgangspunkten her in einer Verantwortung in unserer Welt.

Nun sind die acht Wochen fast vorbei, es geht weiter mit der nun letzten Prüfung und dann wieder zurück in die Ausbildungsgemeinde. In diesen acht Wochen ist hier im Wahlkreisbüro der Abgeordneten Reinhold Gall und Rainer Hinderer in Heilbronn so einiges passiert und auch im Landtag gab es spannende Tage. Abläufe im Büro, Recherchen, Grafikbearbeitung, Erstellen von Karten und Einladungen, Kontakte in den Wahlkreis, Besuche bei Bürgermeistern, Schulen und Firmen, Besprechungen, Arbeitskreis in der Fraktion in Stuttgart im Haus der Abgeordneten, Sitzungstage im Landtag, Debatten zum Haushalt oder zur Gesichtsverschleierung. Nur um mal ein paar Dinge aus dem Kopf zu nennen, die an normalen Tagen eines Abgeordneten und seiner Mitarbeiter auf einen zu kommen können. 

Am Ende meiner Zeit hier im Büro sehe ich einiges klarer, habe Antworten auf Fragen, die ich mir teilweise vorher noch nicht einmal gestellt hatte und habe einen äußerst positiven Eindruck von unserer Demokratie bekommen und von Abgeordneten, die viel arbeiten und einiges tun um nah bei ihren Wählern und gut in der Sache zu sein.

Herzlichen Dank für die Möglichkeiten und die gute Begleitung an Rainer, Ingrid, Sakar, Gunnar und David.

Philipp Mayer

 

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Termine

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30.06.2017, 11:00 Uhr 20 Jahre ASB Pflegezentrum

30.06.2017, 13:00 Uhr Festakt 50 Jahre Beschützende Werkstätte

30.06.2017, 16:00 Uhr Hinter den Kulissen des Alten Friedhofs
Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Hinderer lädt, im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe ?Hinter den Kulissen?, inte …

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