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am 07.11.2019

Es war der ausdrückliche Wunsch unseres Landtagsabgeordneten Rainer Hinderer, die BürgerStiftung Flein näher kennenzulernen - am Montag, den 28. November fand sich ein Termin für einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Rainer Hinderer konnte bei seinem Besuch auch gleich die neuen Räume des Fleiner Bürgertreffs mit seiner klaren und lichten Gestaltung samt professioneller Präsentationsausstattung kennenlernen. Die Vorsitzenden Wolfgang Wörner, Birgit Kaiser und Roland Gärtner wie auch der Vorsitzende des Stiftungsrats Albrecht Berroth zeichneten ein differenziertes Bild der umfangreichen Aufgaben, Arbeiten und Ziele der Fleiner Bürgerstiftung. Seit 2014 besteht die Bürgerstiftung mit einem Gründungskapital von 160.000 Euro und 104 Gründungsmitgliedern, seit 2015 ist sie offiziell vom Regierungspräsidium Stuttgart als rechtsfähige Stiftung anerkannt. Viel Vorarbeit, Informationen, Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Gremien wie Gemeinderat, Verwaltung, professioneller Begleitung und Regierungspräsidium zeugen von dem ausdrücklichen Willen, sich mit der Bürgerstiftung Flein aktiv in der Gemeinde einzubringen. Gemäß der Satzung kümmert sich die Stiftung um soziale, kulturelle, sportliche und musische Projekte. Rainer Hinderer war beeindruckt, auf welche Ergebnisse und Erfolge die Bürgerstiftung bereits zurückblicken kann. Mit dem Arbeitskreis "Seniorenbegleitung" unter der Leitung von Dr. Jochen Jungmann, mit dem Fleiner Tauschring - Ansprechpartnerin Birgit Kaiser, dem Arbeitskreis Flüchtlingshilfe und vieles mehr engagieren sich Bürger für Bürger, interessieren sich Fleiner Bürger füreinander, nehmen sich wahr und treten im alltäglichen Miteinander helfend, beratend, unterstützend in Kontakt. Wolfgang Wörner machte deutlich, dass Fleiner etwas für Fleiner tun, Leben und Begegnungen von Jung und Alt in Flein überstützen wollen.

Auch "größeren" Aufgaben nimmt sich die Stiftung an: die Restaurierung des Fleiner Leberbrunnen oder das Kunstprojekt in Flein - Vorhaben, die zur Gestaltung Fleins einen wesentlichen Beitrag leisten und die Fleiner Bürgerschaft intensiv ins Gespräch kommen lassen - auch ein Beitrag zur Kultur des Miteinanders, hier kann Gesprächskultur geübt und gefördert werden.

Wer nicht so viel reden und das Miteinander gesellig erfahren möchte, findet Gelegenheit beim Wirtshaussingen und Glühweinausschank - beliebte Treffen der Fleiner Bürgerschaft.

Mit welchem Geld kann die Fleiner Bürgerstiftung arbeiten? Eine wesentliche Frage bei dem "Hinderer-BürgerStiftungs-Treff". Das Gründungskapital bleibt unangetastet. Die Bürgerstiftung lebt von Spenden, finanziellen Zuwendungen, z.B. auch aus testamentarischen Verfügungen. Im Gespräch wurden einige Beispiele anschaulich dargestellt, wie im Testament verfügt wurde, dass beim Hausverkauf eine beachtliche Summe der Bürgerstiftung überschrieben werden muss. Der finanzielle Grundstock ist eine wesentliche und notwendige Voraussetzung für die Arbeit der Stiftung. Mit Leben erfüllt, in die Tat umgesetzt, gelebt werden kann der Geist einer Stiftung allerdings nur mit dem ehrenamtlichen Engagement der Bürger, des Vorstandes, aller Mitglieder. Viele Beispiele fanden an diesem informativen Nachmittag ihren Raum, Rainer Hinderer zeigte sich beeindruckt von so viel ehrenamtlichem Engagement und so viel Willen und Kraft, diese Arbeit fortzusetzen.

Das nächste Stiftungsforum findet übrigens am Donnerstag, dem 7. November um 19.30 Uhr in den neuen Räumen des "Bürgertreffs" in der Ilsfelder Straße 16 statt!

Heidi Scharf-Giegling

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am 05.11.2019

Gemeinsam mit seiner Kollegin Susanne Bay MdL hat sich Rainer Hinderer MdL im vergangenen Jahr mit einem Schreiben an das Innenministerium gewandt. "Es freut mich, dass die Landesregierung Leingarten pünktlich zum Jubiläum das Stadtrecht gibt", betont Rainer Hinderer. "50 Jahre nach dem Zusammenschluss der beiden ehemaligen Gemeinden Großgartach und Schluchtern kann sich Leingarten dann also Stadt Leingarten nennen. Ich freue mich auf das Jubiläumsjahr in der Stadt Leingarten."

 

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am 20.10.2019

Am 31.12.2019 läuft die Vereinbarung zwischen dem Land und den Kommunen zur Finanzierung der Schulsozialarbeit aus. Da die Regierung bisher kein Verlängerungsangebot gemacht hat, und die Regierungsfraktionen einen entsprechenden Antrag der SPD im Sozialausschuss abgelehnt hatten, wurde das Thema nun von der SPD heute in einer Aktuellen Debatte aufgerufen. „Funktionierende Strukturen an der Drittelfinanzierung durch das Land scheitern zu lassen, ist kein seriöses regieren“, ärgert sich Rainer Hinderer, der in der Debatte für die SPD gesprochen hat. „Jetzt muss die Landesregierung endlich mal liefern und nicht immer nur ankündigen. Die Kommunen brauchen Verlässlichkeit bei der Finanzierung.“ 


Die gesamte Rede von Rainer Hinderer finden Sie in der Mediathek des Landtags: https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos.html 

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am 20.10.2019

Mit einem Symposium zum 100. Todestag ehrte die SPD-Landtagsfraktion Christoph Blumhardt im Stuttgarter Landtag. Mehr als 200 Personen folgten der Einladung in den Plenarsaal und auf die Besuchertribüne - darunter auch eine Besuchergruppe aus Heilbronn. 

Christoph Blumhardt war einer der namhaften Theologen seiner Zeit und in den Jahren 1901 bis 1906 SPD-Landtagsabgeordneter im damaligen Landtag von Württemberg – zu einem Zeitpunkt, da sich Parteimitgliedschaft in der SPD und das Innehaben eines kirchlichen Amtes noch ausschlossen und Blumhardt dafür sein Amt aufgeben musste, um politisch aktiv zu sein. „Für eine gerechte Welt beten und sich zugleich politisch einsetzen – das war zu Blumhardts Zeiten schwer, zumal, wenn das Engagement der Sozialdemokratie galt. Glücklicherweise arbeiten die Kirchen und die SPD heute versöhnt und vielfach einvernehmlich an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Fragen zusammen. Das belegt auch das hervorragende Interesse an unserem Symposium und die Beteiligung hochrangiger Vertreter von Kirche und Diakonie“, zeigt sich Rainer Hinderer überzeugt.

Einen ausführlichen Bericht zum Symposium finden Sie hier: https://www.spd-landtag-bw.de/symposium-zum-100-todestag-ehrt-theologen-und-spd-parlamentarier-christoph-blumhardt/ 

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am 24.09.2019

Alle Vorkehrungen waren getroffen, damit der Ausbau der Medizinstudienplätze zum Wintersemester 2019/2020 hätte vollzogen werden können. Doch aufgrund des langwierigen Hin und Hers bezüglich der Standortauswahl ist die Landesregierung gescheitert. Nun ist sogar der Start zum Sommersemester 2020 gefährdet. Denn einmal mehr grätscht die CDU-Landtagsfraktion mit ihrer unsäglichen Landarztquote, die von allen Experten abgelehnt wird, rein. „Die Forderung nach einer Landarztquote bei der Medizinstudienplatzvergabe greift zu kurz, um Verbesserungen bei der ärztlichen Versorgung auf dem Land zu erreichen. Statt Einzelmaßnahmen zur landärztlichen Versorgung bedarf es eines Gesamtkonzepts. Die SPD hat deshalb bereits im Jahr 2017 mit ihrem Zehn-Punkte-Plan für mehr Landärzte ein umfassendes Programm vorgelegt.“

Die Zeit drängt – auch angesichts des bereits bestehenden Ärztemangels in ländlichen Regionen! „Es muss jetzt eine schnelle Entscheidung her, damit die fünf Medizinfakultäten im Land endlich mit dem Ausbau loslegen können. Doch die Regierungsfraktionen ziehen es vor, zu streiten statt zu handeln“, ärgert sich Rainer Hinderer über die Ziellosigkeit der Regierung. 
 

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am 12.09.2019

Veröffentlicht in Landespolitik
am 12.09.2019

„Seit Wochen und Monaten beknien die Grünen Kretschmann erneut zu kandidieren – daher kommt die inszenierte Entscheidung wirklich nicht überraschend.“

 

„Auch wenn es seit Wochen heißt, der Ministerpräsident hadere mit seiner Entscheidung, nimmt ihm das in Baden-Württemberg kaum einer ab. Wie er von den Grünen im ganzen Land bekniet wurde, erneut zu kandidieren, zeigt eigentlich nur die Alternativlosigkeit im Personaltableau dieser Partei“, zeigt sich der Heilbronner Abgeordnete Rainer Hinderer wenig überrascht von der Ankündigung Winfried Kretschmanns bei der nächsten Landtagswahl erneut als Spitzenkandidat für die Grünen zu kandidieren.

„Seit der letzten Wahl erleben wir in der Landesregierung in erster Linie Stillstand und Machtspiele. Inhaltlich bekommt die sogenannte „Komplementär-Koalition“ außer Ankündigungen nichts zustande. Wenn Kretschmann und Eisenmann nun innerhalb des Kabinetts auf Wahlkampf schalten, wird auch in den nächsten Anderthalbjahren außer Streit wenig von dieser Koalition zu erwarten sein. Die Ideenlosigkeit der Landesregierung und der Koalitionsfraktionen bringt unser Land kein Stück weiter“, ärgert sich der Obersulmer Abgeordnete Reinhold Gall.

„Für die SPD ändert sich durch die Ankündigung Kretschmanns erst mal nichts. Wir werden auch den Rest der Legislaturperiode eigene Konzepte vorlegen und aufzeigen, dass sich die Landesregierung lediglich mit dem Verwalten des Stillstandes zufrieden gibt“, betonen die beiden Abgeordneten. „Den Menschen ist wichtig, dass sie einen Kitaplatz für ihre Kinder bekommen und einen Pflegeheimplatz für ihre Angehörigen. Dass es in der eigenen Kommune noch einen Hausarzt gibt, schnelles Internet, einen attraktiven Nahverkehr, einen sicheren Arbeitsplatz und vieles mehr. Darum sollten sich Kretschmann und Eisenmann bis zum Ende der Legislaturperiode kümmern, anstatt mit inszenierten Entscheidungen von ihrer schlechten Regierungsbilanz ablenken zu wollen.“

Termine

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17.11.2019, 11:00 Uhr Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

17.11.2019, 15:00 Uhr SPD-Jubilarfeier

21.11.2019, 19:30 Uhr Podiumsdiskussion - Verkehrswende in der Region - MOBI Netzwerk

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