Rainer Hinderer unterwegs in Leingarten

Veröffentlicht am 16.03.2017 in Wahlkreis

„Wer stellt eigentlich die Ampeln ein?“ war eine der ersten Fragen nach der Vorstellung von Rainer Hinderer in der Mathestunde von Schulrektor Roland Mair am 06. März 2017 an der Hans-Sauter-Schule in Leingarten. Dass das Land und somit die Abgeordneten beispielsweise für die Polizei zuständig sind, hat diese Frage hervorgebracht. Aber auch sonst waren die Schülerinnen und Schüler voll bei der Sache und brachten eine Frage nach der anderen. Im Gespräch erklärten sie ihre Schule und was es so alles Besonderes bei ihnen gibt.

Das Ganztagesangebot der Grundschule ist sehr beliebt. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b nehmen fast alle das Angebot an. Stolz erzählen sie beim Besuch von Rainer Hinderer welche AGs sie besuchen. Dabei sind sie kaum zu bändigen. Das Spektrum an Möglichkeiten, die ihnen die Schule bietet ist enorm. Ob sportlich oder kreativ, für Jeden ist etwas geboten. Nicht nur die Schule ist dafür verantwortlich, auch Ehrenamtliche bieten AGs an und es besteht eine Kooperation mit der örtlichen Musikschule.

Im anschließenden Gespräch mit dem Schulleiter kommen noch die weiteren aktuellen Themen der Schule auf den Tisch. Die dringend benötigte neue Mensa wird bald gebaut. Der Andrang im Ganztagesbereich und der Zuzug durch neue Wohngebiete haben die Erwartungen deutlich übertroffen. Im Moment kann immer nur ein Viertel der zum Mittagessen angemeldeten Schüler auf einmal zum Essen. Stress und Hektik sind die Folge. Da soll Abhilfe geschaffen werden. Sorgen bereitet dem Schuloberhaupt auch die Lehrersituation. Schon jetzt kam die Ankündigung, dass es im kommenden Schuljahr wahrscheinlich nicht genug Lehrerinnen und Lehrer geben wird um alle Stellen zu besetzen. Die Einsparungen der Landesregierung tragen ihre negativen Folgen.

 

Der nächste Termin war nahe dem Bahnhof bei Heckel und Stein Landhandel. Im Gespräch mit den Geschäftsführern Siegmar Benz, Simon Holzwarth und Gerhard Weißert werden grundsätzliche und aktuelle Themen beleuchtet um das Bild für den Abgeordneten zu vervollständigen. Die Traditionsfirma ist vorrangig im Bereich hochqualitativer Futtermittel aufgestellt und handelt und liefert bis nach Bayern hinein oder an den Bodensee. Heckel und Stein beliefert jede Betriebsgröße, vom Zuchtbetrieb mit mehreren Hundert Muttertieren bis zum mobilen Hühnerstall mit einigen Tieren. Die Futtermittel haben Nahrungsmittelqualität.

Trotz der Regionalität bleibt die Abhängigkeit von Weltmarktpreisen, was auch bei Heckel und Stein vorausschauend in den Blick genommen wird um die Preise für das Qualitätsfutter für die belieferten Betriebe auf einem gut bezahlbaren Niveau zu halten.

Im Bereich Soja ist das Unternehmen gemeinsam mit anderen süddeutschen Firmen in einer Vorreiterposition. Der Sojaanbau wurde in die Region geholt, somit kann ausschließlich heimisches Soja verwendet werden um hochwertige Produkte wie beispielsweise Erbsofit zu generieren, das einen besonders hohen Eiweißanteil enthält und für alle Tierarten als Beifutter gut zu verwenden ist.

Auf Nachfrage Hinderers, inwiefern die Landespolitik für das Unternehmen entscheidend ist, sprechen die Geschäftsführer vor allem zwei Punkte an. Die Standzeiten und Verspätungen der LKW durch Staus an den großen Verkehrsknotenpunkten des Landes als praktisches tagtägliches Problem und generell die Erhaltung der ausgezeichneten Landwirtschaft in Baden-Württemberg.