Rainer Hinderer: „Hamsterkäufe nutzen nur der Verunsicherung – sonst nichts“

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Angesichts von Großeinkäufen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ruft der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Hinderer zu Besonnenheit auf. „Es mag nachvollziehbar sein, wenn sich Bürgerinnen und Bürger vorsorglich mit Lebensmitteln oder Klopapier eindecken wollen, doch das Ausmaß sorgt für eine unglückliche Eigendynamik“, so Hinderer: „Je mehr Konsumenten das Gefühl bekommen, Waren würden knapp, desto panischer wird eingekauft. So entsteht eine gefühlte Notlage, die eigentlich völlig unbegründet ist“. 

 

Hinderer weiter: „Wenn nun bereits Tafeln im Land einen spürbaren Rückgang an Waren beklagen müssen, kann das nicht im Sinne der Allgemeinheit sein“. Hinderer weist auch auf die medizinischen Fakten hin: „Von Waren oder Lebensmitteln geht keine Ansteckungsgefahr aus. Und wer volle Supermärkte scheut, kann auch einfach zu Randzeiten einkaufen. Früh morgens oder spätabends sind die meisten Märkte fast leer“.

 

„Es gibt keinerlei Gründe dafür, sich für Monate mit Waren eindecken zu wollen. Solche Hamsterkäufe schüren nur Verunsicherung. Sonst nützen sie gar nichts.“ Hinderer rät, den Anweisungen und Tipps der Lagezentren im Land zu vertrauen: „Die Fachleute nehmen ihre Aufgaben sehr ernst. Ihnen sollte man vertrauen, nicht Bauchgefühlen, Gerüchten oder Panik.“