Bürger für Bürger - Besuch bei der Bürgerstiftung in Flein

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Es war der ausdrückliche Wunsch unseres Landtagsabgeordneten Rainer Hinderer, die BürgerStiftung Flein näher kennenzulernen - am Montag, den 28. November fand sich ein Termin für einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Rainer Hinderer konnte bei seinem Besuch auch gleich die neuen Räume des Fleiner Bürgertreffs mit seiner klaren und lichten Gestaltung samt professioneller Präsentationsausstattung kennenlernen. Die Vorsitzenden Wolfgang Wörner, Birgit Kaiser und Roland Gärtner wie auch der Vorsitzende des Stiftungsrats Albrecht Berroth zeichneten ein differenziertes Bild der umfangreichen Aufgaben, Arbeiten und Ziele der Fleiner Bürgerstiftung. Seit 2014 besteht die Bürgerstiftung mit einem Gründungskapital von 160.000 Euro und 104 Gründungsmitgliedern, seit 2015 ist sie offiziell vom Regierungspräsidium Stuttgart als rechtsfähige Stiftung anerkannt. Viel Vorarbeit, Informationen, Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Gremien wie Gemeinderat, Verwaltung, professioneller Begleitung und Regierungspräsidium zeugen von dem ausdrücklichen Willen, sich mit der Bürgerstiftung Flein aktiv in der Gemeinde einzubringen. Gemäß der Satzung kümmert sich die Stiftung um soziale, kulturelle, sportliche und musische Projekte. Rainer Hinderer war beeindruckt, auf welche Ergebnisse und Erfolge die Bürgerstiftung bereits zurückblicken kann. Mit dem Arbeitskreis "Seniorenbegleitung" unter der Leitung von Dr. Jochen Jungmann, mit dem Fleiner Tauschring - Ansprechpartnerin Birgit Kaiser, dem Arbeitskreis Flüchtlingshilfe und vieles mehr engagieren sich Bürger für Bürger, interessieren sich Fleiner Bürger füreinander, nehmen sich wahr und treten im alltäglichen Miteinander helfend, beratend, unterstützend in Kontakt. Wolfgang Wörner machte deutlich, dass Fleiner etwas für Fleiner tun, Leben und Begegnungen von Jung und Alt in Flein überstützen wollen.

Auch "größeren" Aufgaben nimmt sich die Stiftung an: die Restaurierung des Fleiner Leberbrunnen oder das Kunstprojekt in Flein - Vorhaben, die zur Gestaltung Fleins einen wesentlichen Beitrag leisten und die Fleiner Bürgerschaft intensiv ins Gespräch kommen lassen - auch ein Beitrag zur Kultur des Miteinanders, hier kann Gesprächskultur geübt und gefördert werden.

Wer nicht so viel reden und das Miteinander gesellig erfahren möchte, findet Gelegenheit beim Wirtshaussingen und Glühweinausschank - beliebte Treffen der Fleiner Bürgerschaft.

Mit welchem Geld kann die Fleiner Bürgerstiftung arbeiten? Eine wesentliche Frage bei dem "Hinderer-BürgerStiftungs-Treff". Das Gründungskapital bleibt unangetastet. Die Bürgerstiftung lebt von Spenden, finanziellen Zuwendungen, z.B. auch aus testamentarischen Verfügungen. Im Gespräch wurden einige Beispiele anschaulich dargestellt, wie im Testament verfügt wurde, dass beim Hausverkauf eine beachtliche Summe der Bürgerstiftung überschrieben werden muss. Der finanzielle Grundstock ist eine wesentliche und notwendige Voraussetzung für die Arbeit der Stiftung. Mit Leben erfüllt, in die Tat umgesetzt, gelebt werden kann der Geist einer Stiftung allerdings nur mit dem ehrenamtlichen Engagement der Bürger, des Vorstandes, aller Mitglieder. Viele Beispiele fanden an diesem informativen Nachmittag ihren Raum, Rainer Hinderer zeigte sich beeindruckt von so viel ehrenamtlichem Engagement und so viel Willen und Kraft, diese Arbeit fortzusetzen.

Das nächste Stiftungsforum findet übrigens am Donnerstag, dem 7. November um 19.30 Uhr in den neuen Räumen des "Bürgertreffs" in der Ilsfelder Straße 16 statt!

Heidi Scharf-Giegling

 

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