MdL in SLK

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In diesem Jahr hat der Heilbronner Landtagsabgeordnete Rainer Hinderer seine Praxiswoche in den SLK-Kliniken durchgeführt. Wie in jedem Jahr nutzt er die sitzungsfreie Zeit, um vertiefte Einblicke in ein Arbeitsfeld vor Ort zu bekommen. Das Praktikum bei den SLK-Kliniken brachte dem gesundheitspolitischen Sprecher seiner Fraktion die Arbeit im Krankenhaus näher.

 

Fünf Tage lang hat Rainer Hinderer verschiedene Stationen in den drei Häusern der SLK-Kliniken kennengelernt. Neben einem Einsatz im Zentral-OP und einer Tag- und einer Nachtschicht auf Station im Gesundbrunnen, bekam Rainer Hinderer auch Einblicke in die Kliniken am Plattenwald und in Löwenstein. „Es gibt einem ein gutes Gefühl, wenn man aus nächster Nähe erfahren darf, dass in unseren Krankenhäusern viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr für die Patienten und für Notfälle da sind“, zeigt sich Rainer Hinderer von der Versorgung überzeugt.

 

„Klar ist aber auch – und dass habe ich in vielen Gesprächen in der vergangenen Woche, aber auch schon davor gehört – dass wir mehr Personal insbesondere in der Pflege und bei den Funktionsdiensten brauchen. Die Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden. Hier wurde mit der „Konzertierten Aktion Pflege“ der Bundesregierung schon ein erster Schritt getan.“ Insbesondere stellt Rainer Hinderer heraus, dass mehr Auszubildende gebraucht werden. Der Fachkräftemarkt ist leergefegt und ausgeschriebene Stellen können zurzeit oft nicht besetzt werden. „Mit der generalistischen Ausbildung, die die Kranken- und die Altenpflegeausbildung zusammenführt, zeigen wir jungen Menschen noch bessere Perspektiven in den Pflegeberufen. Wir müssen dafür sorgen, dass junge Menschen sich für eine Ausbildung in der Pflege begeistern. Mit einem Positionspapier der Landtagsfraktion fordern wir, die Zahl der Auszubildenden bis 2023, um mindestens 10 Prozent zu erhöhen“, so Hinderer.

 

Bei seinem Einsatz in der Notaufnahme wurde für den Landtagsabgeordneten wieder deutlich, dass die Notaufnahmen entlastet werden müssen: „Wer keinen medizinischen Notfall hat, sollte den Hausarzt aufsuchen oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen. Die bundesweite einheitliche Nummer 116 117 ist immer noch viel zu unbekannt in der Bevölkerung.“

 

Termine

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17.11.2019, 15:00 Uhr SPD-Jubilarfeier

21.11.2019, 19:30 Uhr Podiumsdiskussion - Verkehrswende in der Region - MOBI Netzwerk

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